Freitag, 30. März 2012

Autoreninterview mit Anna Schwarz

Meine heutige Interviewpartnerin hat eine Schwäche für Vampire. Herzlich Willkommen auf Blog Grün, Anna Schwarz.

 













Liebe Anna, ich freue mich sehr, dich in meiner Reihe dabei zu haben. Herzlichen Dank dafür. Wie hat es bei dir denn mit dem Schreiben angefangen? War es schon immer dein Wunschtraum, Geschichten zu schreiben oder gab es irgendein Schlüsselerlebnis? 

Anna: Nein, ein Schlüsselerlebnis gab es nicht. Ich habe sehr früh angefangen zu lesen und für mich waren Bücher und die in ihnen verborgenen Welten etwas so Faszinierendes, dass ich gar nicht anders konnte, als selbst zu schreiben. Das hat sich bis heute nicht geändert. 

Wie stark steckst du in in deinen Themen drin? Kommt es vor, daß dich die Handlung einer Geschichte bis in deine Träume verfolgt oder dir sogar Angst macht?

Anna: Oh ja, das kann passieren. Vor allem, wenn ich etwas Neues angefangen habe, kommt es vor, dass ich mitten in der Nacht aufwache, weil ich von einer Szene oder einer Figur geträumt habe und sie sofort aufschreiben muss.

Was für Bücher gibt es bisher von dir zu kaufen? Bist du auf ein Genre fixiert oder könntest du dir auch vorstellen, mal was ganz anderes auszuprobieren?

Anna: Bisher gibt es den ersten Teil meiner V-wie-Vampir-Trilogie, der zweite Teil ist fertig, aber noch nicht veröffentlicht. Außerdem eine Anthologie mit ganz gemischten Geschichten, die ich spontan zusammengestellt und als eBook veröffentlicht habe, um mit dem Erlös einem kleinen behinderten Mädchen zu helfen. Der gesamte Erlös geht auf ein extra für sie eingerichtetes Spendenkonto der Deutschen Lebensbrücke.
Nein, ich bin auf kein Genre fixiert, ich kann mir prinzipiell fast alles vorstellen und würde es auch versuchen. Wenn es klappt - gut, wenn nicht - kein Beinbruch.

Hast du schon einmal eine Lesung veranstaltet/ Wie könnte eine Lesung bei dir aussehen bzw wie sieht sie aus?

Anna: Leider bis jetzt noch nicht, aber es würde mir bestimmt großen Spaß machen, ein direktes Feedback zu bekommen - auch wenn ich wahrscheinlich höllisches Lampenfieber hätte und ganz sicher grauenhaft stottern würde. 

Was ist das Besondere an deiner Art zu schreiben?

Anna: Ich glaube nicht, dass ich das selbst beurteilen kann, da ich meine eigenen Texte nicht mit den Augen eines "Lesers" sehe.

Wie sieht es mit deiner Disziplin aus? Bist du eher ein Tag- oder Nachtarbeiter? Wie gehst du einen neuen Stoff an?

Anna: Könnte ich, wie ich wollte, wäre ich ein Nachtmensch. Da ich aber Vollzeit arbeite, muss ich mich mit einem Kompromiss arrangieren und die Nachtsessions aufs Wochenende verlegen. Da kann es schon vorkommen, dass ich, gerade bei einem neuen Projekt, die ganze Nacht dran sitze. Ich mag vor allem diese besondere Ruhe und Stimmung der ganz frühen Morgenstunden. 

Wie stark setzt einen die Arbeit als Autor unter Druck? Wie gehst du mit Deadlines und der Erwartungshaltung deiner Leser um?

Anna: Das Schreiben selbst ist für mich kein Druck, im Gegenteil! Den Druck mache ich mir selbst bei der Überarbeitung, denn ich bin mein schlimmster und gnadenlosester Kritiker. Deshalb brauche ich auch immer jemanden, der mich darin stoppt, sonst würde ich wahrscheinlich niemals etwas veröffentlichen.

Wie sieht es mit dem Traum von der eigenen Bekanntheit aus? Siehst du auch Nachteile?

Anna: Irgendwo habe ich mal gelesen, dass selbst Bestsellerautoren höchstens als C-Promis durchgehen, insofern glaube ich nicht, dass es wirklich Nachteile hat. Davon träumen - hm, wer tut das nicht ?

Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger Autor mitbringen?

Anna: Die Liebe zum geschriebenen Wort, also auch zum Lesen. Es versetzt mich immer wieder in ungläubiges Erstaunen, dass Menschen Bücher schreiben wollen -  und selbst gerade mal eine Handvoll gelesen haben.
Außerdem braucht es Kritikfähigkeit und eine große Portion Gelassenheit und Geduld, um nicht schon in den Anfängen zu verzweifeln.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ist an dem Spruch, daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen, tatsächlich was dran. Zumindest fanden sich in den Gehirnen kreativer und künstlerisch tätiger Menschen Veränderungen, die denen geistig kranker Menschen ähnelten. Wie denkst du darüber? Sind Schriftsteller eine besondere Spezies?

Anna: Mir sind schon hier und da ein paar  Exemplare begegnet, die das untermauern würden. Namen nenne ich natürlich keine!
Nein quatsch, ich denke, das ist ein Klischee, das in vielen Köpfen sitzt. Die meisten, die ich bisher kennengelernt habe, waren offene, sympathische und "normale"  Menschen.

Wie sieht für dich der ideale Verlag aus? Was würdest du dir von einem verlag wünschen?

Anna: Ich habe noch nie mit einem Verlag zusammengearbeitet, daher kenne ich weder die Guten noch die Schlechten. Wünschen würde ich mir vor allem, dass er mir das unglaublich zeitaufwendige Marketing abnimmt, das mich von dem abhält, was ich wirklich machen will, nämlich Schreiben.

Viele Autoren veröffentlichen ihre Bücher inzwischen ohne Verlag, manche mit ganz beachtlichem Erfolg. Das eBook ist im Kommen, Verlage versuchen sich an völlig neuen Konzepten. Wie stellst du dir den Buchmarkt in zehn Jahren vor?

Anna: Ja, eine sehr spannende und interessante Entwicklung, die wir gerade miterleben. Aber auch wenn das eBook in der nächsten Zeit massiv zunehmen wird, glaube ich nicht, dass es das Printbuch ganz vertreiben wird. Ich würde mir wünschen, dass sie ihren Platz neben- und miteinander finden.

Worauf dürfen wir uns als nächstes aus deiner Feder freuen? Woran arbeitest du gerade?

Anna: Im Moment schreibe ich mit zwei anderen Autoren an einer Anthologie, was mir großen Spaß macht, weil es eine ganz andere Schiene ist und mich entsprechend fordert. Und ich habe den dritten und letzten Teil meiner Vampire angefangen, aber das ist noch ganz im Anfangsstadium.

Liebe Anna, vielen Dank für das spannende Interview.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, mehr über Anna Schwarz und ihre Bücher herauszufinden, ist herzlich eingeladen, einen Blick auf ihre Homepage zu werfen. 



Nächsten Freitag im Interview: Bestsellerautor Markus Heitz 

Mittwoch, 28. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #23

Frage Nummer 23:














Wer erfand die Punktschrift für Blinde?

(M) Samuel Heinicke
(P) Louis Braille
(O) Peter Mitterhofer


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 4


Und damit ist dieses Gewinnspiel auch schon wieder zu Ende. Ich hoffe, Sie hatten ein bißchen Spaß dabei. Haben Sie alle Buchstaben erraten? Dann schicken Sie mir Ihre Lösung einfach bis zum 1. April per Email zu und gewinnen Sie mit etwas Glück ein österliches Überraschungspäckchen.
Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Der Gewinner wird am 2. April persönlich benachrichtigt und hier auf Blog Grün bekannt gegeben. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück. :)

Herzliche Grüße
Birgit Böckli

Dienstag, 27. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #22

Frage Nummer 22:














Wer schrieb den Roman "Der Trotzkopf"?

(V) Lewis Caroll
(Ü) Else Ury
(O) Emmy von Rhoden


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 14

Montag, 26. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #21

Frage Nummer 21:














In welcher Stadt wurde Franz Kafka geboren?

(R) Wien
(B) Prag
(W) St. Petersburg


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Sonntag, 25. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #20

Frage Nummer 20:













Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.


Mit diesen Zeilen beginnt ein berühmtes Gedicht von Rilke. Von welchem Tier ist darin die Rede?

(G) Tiger
(R) Jaguar
(O) Panther


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Samstag, 24. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #19

Frage Nummer 19:













Welche Schrift konnte anhand des "Steines von Rosette" erstmals entschlüsselt werden?

(G) Die ägyptischen Hieroglyphen
(A) Das Afrika - Alphabet
(L) Die Keilschrift


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer19.

Freitag, 23. März 2012

Autoreninterview mit Brigitte Tholen

Liebe Leser,
bevor ich meine heutige Freitagsautorin begrüße möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern dieser Reihe bedanken. Ich finde es unheimlich interessant, die einzelnen Autoren auf diese Weise etwas näher kennenzulernen. Es ist eine sehr schöne und spannende Interviewreihe geworden, und das habe ich euch zu verdanken. :)


Mein heutiger Gast hat schon in verschiedenen Ländern dieser Erde gelebt. Heute ist sie in Ostfriesland zuhause. Herzlich Willkommen, Brigitte Tholen.



Liebe Brigitte, vielen Dank, daß du in meiner Interviewreihe dabei bist. Wie fing es bei dir mit dem Schreiben an? War es schon immer dein Wunschtraum, Geschichten zu schreiben oder gab es irgendein Schlüsselerlebnis?

Brigitte: Als Kind war mein Wunschtraum, Schauspielerin zu werden;-) Ich habe viel gelesen und irgendwann begann ich, meine eigenen kleinen Geschichten zu schreiben. Während meiner berufliche Tätigkeit in Düsseldorf, später auch im Ausland, habe ich nur noch Notizen gemacht. Erst als ich zur Ruhe kam, begann ich mich ernsthafter mit dem Schreiben zu beschäftigen.

Wie stark steckst du in in deinen Themen drin? Kommt es vor, daß dich die Handlung einer Geschichte bis in deine Träume verfolgt oder dir sogar Angst macht?

Brigitte: In meinen Träumen eher nicht, aber bei manchen Szenen beginnt mein Herz zu rasen und meine Hände zu zittern, so dass ich eine kurze Pause einlegen muss,  um mich zu beruhigen. Eine Autorin bei Twitter hat es vor kurzem in meinen Augen sehr gut ausgedrückt. Wenn man in der Geschichte drin ist, hat man das Gefühl, unter Strom zu stehen.

Was für Bücher gibt es bisher von dir zu kaufen? Bist du auf ein Genre fixiert oder könntest du dir auch vorstellen, mal was ganz anderes auszuprobieren?

Brigitte: Es gab 2 Kriminalromane von mir. Einen davon gibt es jetzt als eBook „Der Reeder“. Mehrere Kurzgeschichten, die in Anthologien vertreten sind. Alle Texte gehen in Richtung Krimi oder Mystery. Im März wird ein Fantasy Roman als Print für Jugendliche erscheinen. Bei den eBooks sind es aktuell: Schuld, Verrat, Schatten, und der vorher erwähnte Roman „Der Reeder“:

Hast du schon einmal eine Lesung veranstaltet/ Wie könnte eine Lesung bei dir aussehen bzw wie sieht sie aus?

Brigitte: Ich habe bereits mehrere Lesungen abgehalten. In Büchereien, Kultur-Häusern, Cafés und eine Lesung auf einem stillgelegten Dampfschiff. Bei 2 Lesungen kombiniert mit einem Sänger. Anschließend  Fragestunde und Bücherverkauf.

Was ist das Besondere an deiner Art zu schreiben?
 
Brigitte: Das ist schwer zu sagen, da ich meine Texte nicht gut selber beurteilen kann. Ich schreibe Unterhaltungsliteratur und möchte, dass sich Leser an  meinen Geschichten erfreuen. 


Wie sieht es mit deiner Disziplin aus? Bist du eher ein Tag- oder Nachtarbeiter? Wie gehst du einen neuen Stoff an?

Brigitte: Ich bin eine Nachteule. Mein Schreiben beginnt eigentlich immer erst gegen 21 Uhr. Dann kann es sein, dass ich bis 1 Uhr durcharbeite. Texte, die eine Deadline haben, überarbeite ich aber oft auch am Tag. Wenn es mit dem Schreiben mal gar nicht so laufen will, finde ich immer eine Ausrede, dass etwas Anderes viel wichtiger ist ;-)

Wie stark setzt einen die Arbeit als Autor unter Druck? Wie gehst du mit Deadlines und der Erwartungshaltung deiner Leser um?

Brigitte: Eigentlich arbeite ich ganz gerne unter Druck. Die Erwartungshaltung der Leser? Ich schreibe meine Texte so, wie ich sie gerne lesen würde. Erst wenn man Feedback von Lesern bekommt, weiß man ja, ob man deren Geschmack getroffen hat. Wenn die Bücher gut verkauft werden, ist dies ein gutes Zeichen dafür.

Wie sieht es mit dem Traum von der eigenen Bekanntheit aus? Siehst du auch Nachteile?

Brigitte: Wenn der Bekanntheitsgrad wächst, gibt es auch viele Neider. Damit muss man lernen umzugehen.
 
Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger Autor mitbringen?

Brigitte: Er sollte lernfähig sein, wenn Kritiken und nicht nur Lob zu seinen Texten kommen. Er sollte ausprobieren und seinen eigenen Stil finden und sich nicht den Stil anderer aufdrücken lassen.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ist an dem Spruch, daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen, tatsächlich was dran. Zumindest fanden sich in den Gehirnen kreativer und künstlerisch tätiger Menschen Veränderungen, die denen geistig kranker Menschen ähnelten. Wie denkst du darüber? Sind Schriftsteller eine besondere Spezies?

Brigitte: Nein, finde ich nicht, dass sie eine besondere Spezies sind. Sie haben vom lieben Gott Talent mitbekommen, für die eine oder andere Art des Künstlertums. Es liegt an ihnen das Handwerk zu lernen. Man muss also deshalb kein Genie sein.

Wie sieht für dich der ideale Verlag aus? Was würdest du dir von einem Verlag wünschen?

Brigitte: Der ideale Verlag sieht für mich so aus, dass der Lektor intensiv mit mir an meinen Texten arbeitet. Mein Werk so verkauft, als wäre es sein eigenes.

Viele Autoren veröffentlichen ihre Bücher inzwischen ohne Verlag, manche mit ganz beachtlichem Erfolg. Das eBook ist im Kommen, Verlage versuchen sich an völlig neuen Konzepten. Wie stellst du dir den Buchmarkt in zehn Jahren vor?

Brigitte: Nun, da hat man in letzter Zeit so viel über den Umbruch im Buchmarkt gelesen. An diesen Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen. Für mich ist ein Printbuch ebenso wichtig wie ein eBook. Beide können gut miteinander leben, wenn man sie lässt.

Worauf dürfen wir uns als nächstes aus deiner Feder freuen? Woran arbeitest du gerade?

Brigitte: Mein nächstes Werk sind wieder Kurzgeschichten mit dem Titel „Verloren“, anschließend eine Print- Anthologie bei der ich Herausgeberin bin (Geschichten über das Moor – Titel steht noch aus). Und das o.a. Buch „Die Kinder von Kadri“. 
Liebe Brigitte, ganz herzlichen Dank für die interessanten Einblicke.

Und wenn Sie, liebe Leser, jetzt Lust bekommen haben, sich näher über Brigitte Tholen und ihre Bücher zu informieren, statten Sie doch ihrer Homepage einen kleinen Besuch ab.
Die direkten Links zu ihren eBooks finden Sie hier:




Nächsten Freitag im Interview: Anna Schwarz

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #18

Frage Nummer 18:













Aus welchem Roman stammt der Begriff "Big Brother"?

(E) Die Ratten
(O) The Stand - Das letzte Gefecht
(N) 1984


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 7

Donnerstag, 22. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #17

Frage Nummer 17:













Wer schrieb den Roman "Die Siedler von Catan"?

(J) Iny Lorentz
(R) Rebecca Gablé
(N) Richard Dübell


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 18.

Mittwoch, 21. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #16

Frage Nummer 16:













Stephen King schrieb neben seinen zahlreichen Horror-Romanen auch eine Autobiographie. Wie lautet der deutsche Titel?

(N) Geschichte eines Autors
(F) Das Schreiben und das Leben
(T) Das Leben und das Schreiben


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Dienstag, 20. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #15

Frage Nummer 15:













"Die Mitternacht zog näher schon, in stummer Ruh lag Babylon..." Um welchen biblischen König geht es in Heines Ballade?

(ß) Belsazar
(L) David
(B) Salomon


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 22

Montag, 19. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #14

Frage Nummer 14:













Bei der heutigen Frage geht es um eine Figur aus der Harry Potter Reihe. Was für ein Wesen ist Dobby?

(W) Elfe
(S) Hauself
(D) Halbriese


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 15

Freitag, 16. März 2012

Autoreninterview mit David Gray

Mein heutiger Gast wurde in Leipzig geboren, heute lebt und arbeitet er als Filmkritiker in Hamburg.  Mit seinen eBooks erzielte er bereits beachtliche Erfolge. Herzlich Willkommen, David Gray.


Lieber David, vielen Dank, daß du an meiner Interviewreihe teilnehmen möchtest. Wie war das bei dir? War es schon immer dein Wunschtraum, Geschichten zu schreiben oder gab es irgendein Schlüsselerlebnis?

David: Ich hab spät lesen gelernt, aber danach war ich angefixt und bin es bis heute geblieben. Ich hab alles gelesen, was ich in die Finger bekam. Auch jede Menge Mist, all dieser sozialistischer Realismus in postfaschistischer Heldenpose.
Irgendwann begannen sich in meinem Kopf  neue Geschichten zu formen. Geschichten, die ich für besser hielt, als das, was  ich da gerade las.
Das war eine Art Automatismus für den ich nichts konnte, aber für den ich mittlerweile durchaus dankbar bin.

Wie stark steckst du in in deinen Themen drin? Kommt es vor, daß dich die Handlung einer Geschichte bis in deine Träume verfolgt oder dir sogar Angst macht?

David: Bis in die Träume kommt vor. Selten zwar, aber es geschieht. Ich habe allerdings keine Alpträume von meinen Geschichten. Ich bin mir des Unterschieds zwischen Realität und Fiktion bewusst. Ich weiß zu gut, dass die Realität viel komplexer und furchtbarer sein kann, als jede Fiktion. Wer Realität und Fiktion zu sehr mischt, der kann meiner Meinung nach auch keine gute Fiktion erfinden – Stichwort: Nabelschau. Ich kann das nicht leiden. Zu viele – auch sehr gute Kollegen – tun das immer noch und halten es für den Heiligen Gral des Schreibens. Dabei ist es in vielen Fällen die pure Feigheit etwas anzupacken, von dem sie wissen, dass sie sich dafür aus ihrer langweiligen Literatenstube in die Welt hinaus begeben müssten. In die Welt hinaus zu gehen ist ja auch nicht immer nur witzig. Aber für die Produktion von ausdrucksstarker Literatur meiner Meinung nach nun mal unerlässlich. Man muss ja keinen Mord begehen um über einen Mord glaubhaft schreiben zu können. Aber schon mal mit einem oder zwei Mördern gesprochen zu haben, hilft dabei dennoch ungemein.

Was für Bücher gibt es bisher von dir zu kaufen? Bist du auf ein Genre fixiert oder könntest du dir auch vorstellen, mal was ganz anderes auszuprobieren?

David: Ich habe Sachbücher geschrieben, Reportagen und Film –und Kunstkritiken. Mein bevorzugtes Genre ist der Spannungsroman. Der kann – aber muss nicht – deckungsgleich mit Thrillern oder Krimis sein, zuweilen sogar ins Horrorgenre tendieren, aber ich will mich ungern auf eine dieser Schublädchen festlegen lassen. Vielleicht ist es aber auch nur die pure Eitelkeit. Immerhin ist Dostojewskis „Schuld und Sühne“ am Ende auch nur ein Spannungsroman der Subkategorie Krimi. Allerdings, und das muss gesagt werden, ist er ein verdammt guter.

Hast du schon einmal eine Lesung veranstaltet/ Wie könnte eine Lesung bei dir aussehen bzw wie sieht sie aus?

David: Ich habe als Teil einer größeren Gruppe von Musikern und Artisten vor vielen Jahren angefangen Lesungen zu veranstalten. Immer dieselbe Geschichte, ab und zu mal garniert mit einigen Gedichten meines Freundes Yves Morr. Das war kein ausgesprochener Erfolg. Das Lampenfieber fand ich fast so grausam wie die gelangweilten Blicke aus dem Publikum.
Später habe ich dann immer mal wieder im kleineren Kreis gelesen, meist Anekdoten oder Aphorismen, ab und an auch mal eine kürzere Story.
Dabei habe ich gelernt, dass bei Lesungen auf eine charakterliche Eigenheit definitiv ankommt: die Fähigkeit zur Selbstironie.
Wer sich und seine Texte bei Lesungen zu ernst nimmt, den straft das Publikum gnadenlos ab. Und wie ich mittlerweile meine, auch zu recht.
Ich werde zusammen mit Freunden im Sommer diesen Jahres eine Reihe von Lesungen veranstalten, die von Musik begleitet werden, und außerdem ein Kakerlakenrennen beinhalten, bei dem gewettet werden darf.

Was ist das Besondere an deiner Art zu schreiben?
 
David: Ich betreibe die Schriftstellerei wie ein guter Koch einen Eintopf angeht: ich suche mir allerlei Elemente aus Literatur, Philosophie und Geschichtsschreibung zusammen, schäle sie, putze sie, schneide oder quetsche sie und werfe sie zuletzt gemeinsam in einen Topf mit ein wenig heißer Eigener-Erfahrungs-Brühe. Manchmal funktioniert das erstaunlich gut. Manchmal geht’s heillos schief, wie die ungefähr sieben oder acht unbeendeten Romane und Novellen irgendwo in den dunklen Tiefen meines Computerspeichers eindrucksvoll beweisen.


Wie sieht es mit deiner Disziplin aus? Bist du eher ein Tag- oder Nachtarbeiter? Wie gehst du einen neuen Stoff an?

David: Ich habe zunehmend größeren Respekt vor dem Anfang einer neuen Arbeit, und brauche auch etwas länger als zu Beginn meiner „Karriere“ die passende Stimme für die jeweilige Geschichte zu finden. Ist mir dies allerdings erst einmal gelungen, schreibe ich wann immer es möglich ist – zur Not auch auf dem Klo oder in einer überfüllten Straßenbahn. Ich habe auch auf dem Dach eines fahrenden Busses irgendwo im Himalaya schon auf einem Stück Klopapier die Grundzüge einer Novelle skizziert, während eine  mitreisende Ziege fröhlich an meinen Haaren herumknabberte.

Wie stark setzt einen die Arbeit als Autor unter Druck? Wie gehst du mit Deadlines und der Erwartungshaltung deiner Leser um?

David: Ich kann mit Deadlines relativ gut umgehen, das rührt aus meinem Job als Journalist her. Die Erwartungshaltung der Leser ist mir egal. Ich kenne die ja gar nicht. Wem einer meiner Texte gefiel, dem muss ja nur deswegen anderes von mir nicht zugleich auch zusagen. Die Leser – das ist eine unbestimmte und vor allem unbestimmbare Größe. Ich glaube, ihnen ist am besten gedient, indem man sie bei der Entwicklung einer neuen Arbeit völlig außen vor lässt. Die werden erst wieder interessant, sobald die Arbeit ihren Weg hinaus in die Welkt antritt. Dann allerdings sind sie das Maß aller Dinge. Schon deswegen, weil sie es sind die am Ende für meine Arbeit ihre Daumen eher senken, oder heben. Literatur ist zu einem gewissen Teil ja immer auch Showbiz. Daran ist nicht zu rütteln. Wer es dennoch versucht – wird nicht lange Spaß haben im Literaturbetrieb.

Wie sieht es mit dem Traum von der eigenen Bekanntheit aus? Siehst du auch Nachteile?

David: Natürlich sehe ich darin auch Nachteile. David Gray ist ein Pseudonym. Ich führe ein Leben neben der Schreiberei. Dieses Leben ist mir sehr kostbar.  Daher ist David Gray von Beginn an als Kunstfigur angelegt worden. Er mag ja so einiges von mir selbst haben, aber ich – das ist schon ein anderer als dieser Herr Gray mit seiner großen Klappe und dem Hang zur Rechthaberei. Ich denke auch, dass diese Art der literarischen Kunstfigur vom Publikum wesentlich problemloser akzeptiert wird, als von so manchem Kollegen.

Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger Autor mitbringen?

David: Talent, Furchtlosigkeit und jede Menge kriminelle Energie.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ist an dem Spruch, daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen, tatsächlich was dran. Zumindest fanden sich in den Gehirnen kreativer und künstlerisch tätiger Menschen Veränderungen, die denen geistig kranker Menschen ähnelten. Wie denkst du darüber? Sind Schriftsteller eine besondere Spezies?

David: Dass die Dichter etwas Besonderes sind ist ja ein Denkkonzept, dem erst die Romantik neues Leben einhauchte, nachdem es ziemlich lange relativ brach gelegen hatte. Mal abgesehen von jener Ansehensspitze die Autoren und Dichter für kurze Zeit während der  Renaissance genossen haben.
Wir leben derzeit in einem Romantik-Revival. Da passt auch das Klischee vom Genie und dem Wahnsinn wieder ganz gut ins Bild. Ich persönlich glaube, dass sich unter Autoren ebenso viele Korinthenkackerische Langweiler finden lassen, wie ausgeflippte Egomanen, friedliche Schizophrene oder psychopathische Irre. Aber das gilt für Tischler, Taxifahrer oder Bankangestellte genauso.
Was Hirnstudien angeht, so will ich hier einen guten Freund von mir zitieren, seines Zeichens Neurologe und Wissenschaftler: „Selbst sämtliche derzeit verfügbaren Rechner zusammengeschaltet ergäben immer noch weniger Rechenleistung, als Du in etwa dafür brauchst Deinem Finger zu befehlen Deinen Stift zu ergreifen und Deinen Namen unter irgendein Dokument zu setzen. „
Anders ausgedrückt, ich halte die meisten dieser so genannten Studien für ausgemachten Blödsinn und gebe daher nichts darauf.

Wie sieht für dich der ideale Verlag aus? Was würdest du dir von einem Verlag wünschen?

David: Ein guter Verlag sollte sein wie eine heilige Hure. Sie soll beim kopulieren – das heißt – dem Entstehen der Texte mit ganzem Herzen, kreativ, scham- und hemmungslos dabei sein. Beim Lektorat jedoch die selbstbewusste Pedantin herauskehren, um sich dann bei der Vermarktung der Texte für keinerlei Schweinerei zu schade zu sein.

Viele Autoren veröffentlichen ihre Bücher inzwischen ohne Verlag, manche mit ganz beachtlichem Erfolg. Das eBook ist im Kommen, Verlage versuchen sich an völlig neuen Konzepten. Wie stellst du dir den Buchmarkt in zehn Jahren vor?

David: Im Idealfall wird der Markt wesentlich bunter und vielfältiger sein, als jetzt. Damit auch unübersichtlicher. Der Markt für Autoren wird allerdings deutlich wachsen. Immer mehr technische Möglichkeiten wollen von uns erobert und besetzt werden. Die Menschen waren noch nie so hungrig nach Geschichten, wie gerade jetzt. Ein Trend, der übrigens anhalten wird. Nur ist es ihnen inzwischen zunehmend gleich in welcher Form man ihnen Geschichten serviert, ob als klassischen Roman, als Computerspiel, Film, Videoclip oder Theaterstück. (Das Theater als literarische Ausdrucksform und Unterhaltungsmedium steht gerade vor einem grandiosen Comeback, da es Spektakel zum anfassen bietet, das deutlich direkter und vielfältiger daherkommt als Computerspiele, Filme oder Bücher)
Diese dystopischen Unkenrufe von einer demnächst austrocknenden Literaturlandschaft, halte ich für dummdreiste Panikmache.
Literatur – Sprache und Geschichten – sind nichts, was sich für lange in irgendwelche Kästchen sperren ließe. Weder Ideologen noch Monopole haben im Verlauf der Geschichte je für länger vermocht die Vielfalt von Literatur einzudämmen oder gar zu beherrschen.
Als Hitler im Siegestaumel durch Paris fuhr, lasen seine Soldaten trotzdem überall Ernst Jüngers „Marmorklippen“ und die meisten von ihnen wussten sehr genau weshalb.
Auf dem Höhepunkt von Stalins Personenkult, fertigten abertausende Menschen überall im Ostblock Abschriften von Orwells „Animal Farm“ an. Manche lernten den Text des Buches sogar auswendig, um ihn in heimlichen Zusammenkünften in verrauchten Hinterzimmern oder feuchten Wohnküchen zu rezitieren.

Worauf dürfen wir uns als nächstes aus deiner Feder freuen? Woran arbeitest du gerade?

David: Zunächst, wahrscheinlich Anfang April, erscheint „ Der Preis“. Ein neuer Thriller, der ohne einen Mord auskommt, aber – hoffentlich – dennoch als spannend und unterhaltsam vom Publikum angenommen werden wird.
Danach gibt’s – Ende Mai / Anfang Juni  - einen Comic für Erwachsene, dessen Story ich verfasst habe. Ein Gemeinschaftsprojekt mit einem befreundeten Maler.
Außerdem arbeite ich an einem Roman über den irischen Freiheitskämpfer Michael Collins, der „Peter Pans Krieg“ heißen wird und sicher nicht vor Ende des Jahres zu haben sein wird.
Irgendwann zwischen Ostern und Oktober könnte ein weiterer Thriller erscheinen, der eine Art Prequel zu meinem Krimi „Glashaus“ darstellt.

Lieber David, herzlichen Dank für das spannende Interview.
Und wenn Sie, liebe Leser, jetzt neugierig auf David Gray und seine Bücher geworden sind, schauen Sie doch einfach mal auf seinem Blog oder seiner Amazon Autorenseite vorbei.




Nächsten Freitag im Interview: Brigitte Tholen

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #13

Frage Nummer 13:













Welcher Literaturnobelpreisträger war einmal Kandidat für das Präsidentenamt seines Landes?

(H) Mario Vargas Llosa
(R) Pär Lagerkvist
(Ö) Michail Scholochow


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Liebe Leser,
anläßlich der Leipziger Buchmesse folgt die nächste Quizfrage erst am Montag, dem 19. März.
Herzliche Grüße
Birgit Böckli

Donnerstag, 15. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #12

Frage Nummer 12:













Auf welcher Insel ist Jim Knopf zuhause?

(B) Schlummerland
(Ü) Lummerland
(R) Nimmerland


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Mittwoch, 14. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #11

Frage Nummer 11:













Zu welcher Pfadfindergruppe gehören Donals Ducks Neffen Tick, Trick und Track?

(H) Regiment Bärenklau
(S) Die Wurzelscouts
(D) Fähnlein Fieselschweif


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Dienstag, 13. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #10

Frage Nummer 10:













In welchem Jahr wurde erstmals der Nobelpreis für Literatur verliehen?

(V) 1900
(U) 1901
(A) 1905


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 10

Montag, 12. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #9

Frage Nummer 9:













Was war Eduard Möricke von Beruf?

(E) Pfarrer
(P) Lehrer
(Z) Arzt


Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer17

Sonntag, 11. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #8

Frage Nummer 8:













Wer erklärte uns, wie man einen "Verdammt guten Roman" schreibt?

(V) Sylvia Englert
(U) Manfred Plinke
(T) James N. Frey

Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 16.

Samstag, 10. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #7

Frage Nummer 7:













Im Jahre 1986 wurde Umberto Ecos Klassiker "Der Name der Rose" verfilmt. Wer spielte die Rolle des William von Baskerville?
(E) Sean Connery
(U) Bruce Willis
(V) Harrison Ford

Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 13

Freitag, 9. März 2012

Autoreninterview mit Marlies Lüer

Die Autorin, die ich Ihnen heute vorstellen möchte, lebt mit ihrer Familie im Schwabenland. Von ihr sind bislang drei Bücher erschienen. Herzlich willkommen Marlies Lüer.














Liebe Marlies, herzlichen Dank, daß du dich bereit erklärt hast, meine Fragen zu beantworten. Wie hat das bei dir angefangen? War es schon immer dein Wunschtraum, Geschichten zu schreiben oder gab es irgendein Schlüsselerlebnis?

Marlies: Es war nicht mein Traum, nein. Das Schlüsselerlebnis war ein Gespräch mit meiner alten Deutschlehrerin, vor vielen Jahren, die mir sagte, ich solle ein Buch über mein mehrfachbehindertes Kind schreiben, um anderen damit zu helfen.

Wie stark steckst du in in deinen Themen drin? Kommt es vor, daß dich die Handlung einer Geschichte bis in deine Träume verfolgt oder dir sogar Angst macht?

Marlies: Angst? Nein, nie. Aber bis in meine Träume gelangen meine Bücher durchaus. Gelegentlich schreibe ich während des Traumes weiter am Manuskript und finde es ganz toll, was ich da schreibe und befehle mir, das alles gut zu merken, damit ich nach dem Aufwachen darauf zurückgreifen kann – und wenn ich dann wach bin, merke ich, was für einen Murks ich im Traum schrieb! Merke: in der Nacht ist offenbar auch das Urteilsvermögen im Tiefschlaf.
Aber es kommt öfter vor, dass ich in „Manuskriptzeiten“ mitten in der Nacht wach werde und Ideen habe. Dann muss ich raus aus den Federn und Notizen machen. Passiert auch gern im Moment vorm Einschlafen. Oder gleich nach dem Aufwachen. Schlafen ist für Kreativität extrem förderlich.

Was für Bücher gibt es bisher von dir zu kaufen? Bist du auf ein Genre fixiert oder könntest du dir auch vorstellen, mal was ganz anderes auszuprobieren?

Marlies: Ich bin nicht auf ein Genre fixiert, aber ich liebe es, Fantasy zu schreiben. Oder eben Fantastisches, Magisches. Ich schreibe auch „realweltlich“. Es gibt aber Genre, die ich strikt meide. Zum Beispiel Horror.
Meine Bücher heißen 1.) „Miras Welt“, - Genre Belletristik, Gegenwartsliteratur -, (Trauerverarbeitung, Medialität, Frauenfreundschaft), 2.)  „Die Drachenperle“, - Genre Fantasy - (Geistheilerthema, Sklavenkind erkämpft sich seinen Lebensweg) und es gibt 3.) eine Kurzgeschichtensammlung „Der Zwölfte Glockenschlag“, mit drei fantastischen kleinen Geschichten, die die Vorstellungskraft des Lesers herausfordern. Die erste ist sehr lustig, die anderen beiden haben eine andere Grundstimmung.

Hast du schon einmal eine Lesung veranstaltet/ Wie könnte eine Lesung bei dir aussehen bzw wie sieht sie aus?

Marlies: Nein, bisher gab es keine Lesung. Und wird es bestimmt auch nicht geben. Viel zu aufregend! Nein, danke.

Was ist das Besondere an deiner Art zu schreiben?
 
Marlies: Oh, das sollte man besser meine Leser fragen! Sie sagen, ich würde mit Worten zaubern, hätte eine filigrane Sprache, meine Romane würden nicht nur den Verstand, sondern auch Herz und Seele ansprechen. Einige sagten auch, sie hätten Trost und innere Ruhe beim Lesen gefunden, denn zwischen den Zeilen würde „Licht“ schimmern.
Es ist für einen Autor sehr schön, wenn Leser den Kontakt suchen und Feedback geben.

Wie sieht es mit deiner Disziplin aus? Bist du eher ein Tag- oder Nachtarbeiter? Wie gehst du einen neuen Stoff an?

Marlies: Es ist keine Frage der Disziplin, sondern der Begeisterung. Wenn ich ein Buch begonnen habe, möchte ich jeden Tag schreiben, wenn es geht, mindestens zwei bis drei Stunden lang am Stück. In Manuskriptzeiten bin ich auch viel, viel schneller mit der Hausarbeit fertig, denn: erst die Wohnung, dann das Buch! So trickse ich mich selber aus und fahre gut damit. Ich bin ein Tagmensch. Eindeutig.

Wie stark setzt einen die Arbeit als Autor unter Druck? Wie gehst du mit Deadlines und der Erwartungshaltung deiner Leser um?

Marlies: Die Erwartungshaltung meiner Leser spornt mich positiv an. Deadlines gibt es bei mir nicht, da ich ohne Verlag arbeite. Ich bin fertig, wenn ich fertig bin. Aber ich setze mir selber eine ungefähre Linie. Zum Beispiel will ich das aktuelle Buch unbedingt fertig haben bis zum Beginn des Frühsommers, denn dann ist Gartensaison!

Wie sieht es mit dem Traum von der eigenen Bekanntheit aus? Siehst du auch Nachteile?

Marlies: Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Also, ich rechne jedenfalls nicht damit, eines Tages von Paparazzi belagert zu werden.

Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger Autor mitbringen?

Marlies: Er/sie muss vor allem kreativ sein (es sei denn, es handele sich um Fachbücher), Sprache lieben, mit Sorgfalt schreiben, gut recherchieren. Wichtig ist, dass man beim Schreiben immer den Leser mit im Gepäck hat. Von Vorteil ist natürlich eine sichere Rechtschreibung. Außerdem darf ein Autor nicht „schwafeln“, er muss das Buch wichtiger nehmen als sein Ego.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ist an dem Spruch, daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen, tatsächlich was dran. Zumindest fanden sich in den Gehirnen kreativer und künstlerisch tätiger Menschen Veränderungen, die denen geistig kranker Menschen ähnelten. Wie denkst du darüber? Sind Schriftsteller eine besondere Spezies?

Marlies: Ist das so? Interessant. Wenn Schriftsteller eine „besondere Spezies“ sind, dann sind Musiker und Spitzensportler das ebenso. Ich finde das ganz normal und wenig überraschend, dass spezifische Begabungen sich niederschlagen im Gehirn.

Wie sieht für dich der ideale Verlag aus? Was würdest du dir von einem Verlag wünschen?

Marlies: Der ideale Verlag respektiert und liebt mein Buch so wie es ist, verlangt nicht, dass ich „für den Markt schreibe“ …(also „Vampirgeschichten“, blutige Thriller oder die x-te „Tochter des…Wasauchimmer“). Der Verlag bietet mir einen anständigen Vertrag im Sinne von „Fairlag“ und unterstützt mich mit seiner Erfahrung im Marketing (und schickt mich nicht auf Lesereisen).

Viele Autoren veröffentlichen ihre Bücher inzwischen ohne Verlag, manche mit ganz beachtlichem Erfolg. Das eBook ist im Kommen, Verlage versuchen sich an völlig neuen Konzepten. Wie stellst du dir den Buchmarkt in zehn Jahren vor?

Marlies: Ich denke, in zehn Jahren sind die Indies etabliert und die Vielfalt der Themen ist das hervorstechendste Merkmal der Szene. Die Spreu wird sich vom Weizen getrennt haben und der Leser wird mehr Qualität in seinem Reader vorfinden.

Worauf dürfen wir uns als nächstes aus deiner Feder freuen? Woran arbeitest du gerade?

Marlies: Ich arbeite an der Fortsetzung zu „Miras Welt“. Das neue Buch heißt sinnigerweise „Melissas Welt“. Im Gegensatz zu Band 1 der Mini-Serie „Mira und Melissa“ ist dieser zweite Band rein fiktiv, diesmal also ohne autobiografische Inhalte.
Ich arbeite auch daran, alle meine Bücher ins mobi-Format zu wandeln, damit ich auch außerhalb von Amazon meine Bücher anbieten kann. Es gibt ja nicht nur das Kindle-Lesegerät!
Und ein Projekt gibt es noch: ich versuche mich tapfer an einer Übersetzung meiner Kurzgeschichtensammlung „Der zwölfte Glockenschlag“ ins Englische. Für mich ist das harte Arbeit! Aber ich will mein Glück auch außerhalb Europas versuchen. Und wenn ich mit allem fertig bin, dann beginne ich ein E-Book zusammenzustellen aus meinen Märchen, Gleichnissen und Gedichten. Es gibt viel zu tun!
Und anschließend schreibe ich endlich den Bestseller, der mich reich und bekannt macht (kleiner Scherz!).

Liebe Marlies, vielen Dank für die interessanten Einblicke.
Liebe Leser, weitere Informationen über Marlies Lüer und ihre Bücher finden Sie auf ihrer Homepage oder ihrer Amazon Autorenseite




Nächsten Freitag im Interview: David Gray

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #6

Frage Nummer 6:













In welcher Ballade von Theodor Fontane rettet ein Steuermann alle Passagiere aus einem brennenden Schiff und kommt dabei selbst ums Leben?

(L) Die Brück' am Tay
(E) John Maynard
(S) Die zwei Raben

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Donnerstag, 8. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #5

Frage Nummer 5:













Was geschah mit Hanns-guck-in-die-Luft?

(I) Er wurde davon geweht
(R) Er stürzte ins Wasser
(H) Er rannte gegen einen Baum

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Mittwoch, 7. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #4

Frage Nummer 4:













Wo wurde Friedrich Schiller geboren?

(N) Marbach am Neckar
(T) Weimar
(O) Frankfurt am Main

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Dienstag, 6. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #3

Frage Nummer 3:













Wie lautet der Name des Fischhändlers in den Asterixgeschichten?

(F) Majestix
(M) Makrelix
(L) Verleihnix

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Montag, 5. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #2

Frage Nummer 2:













Um was für ein Tier handelt es sich bei Kassiopeia aus Michael Endes "Momo"?

(T) Eine Schnecke
(N) Ein Huhn
(E) Eine Schildkröte

Jeder Antwort ist ein Lösungsbuchstabe in Klammern vorangestellt. Bitte entscheiden Sie sich für eine Antwort und tragen Sie den dazugehörigen Lösungsbuchstaben in die Maske für die Auflösung ein. Anmerkung: Die Buchstaben können natürlich nicht direkt am Computer eingetragen werden, die Maske dient nur der Übersicht. Der heutige Lösungsbuchstabe gehört in Feld Nummer 23

Sonntag, 4. März 2012

Wissen legt Eier - Das große Osterquiz #1

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Teil meines großen Ostergewinnspiels. Dreiundzwanzig Tage lang wird es hier allmorgendlich eine Quizfrage geben. Diese Fragen drehen sich um alles, was im weitesten Sinne mit Büchern, Schriftstellern und Literatur zu tun hat, und es stehen jeweils drei Antworten zur Auswahl. Eine kurze Auszeit werde ich am Wochenende des 17. und 18. März wegen der Buchmesse nehmen, aber danach geht es schnurstracks weiter, bis zum 28. März, und ich hoffe, Sie haben genauso viel Spaß daran wie ich. :)

Im Anschluß haben Sie bis einschließlich 1. April Gelegenheit, mir Ihr Lösungswort per Email zu übermitteln. Meine Adresse lautet: birgitboeckli@googlemail.com
Der Gewinner erhält ein österliches Überraschungspäckchen. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los.

Dies ist die Maske für die Auflösung: 

Und schon geht es los mit unserer ersten Frage:

Wer schrieb den Roman "Die Bücherdiebin"?

(D) Wolfgang Altendorf 
(P) Markus Zusak
(A) Emma Temple

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Kleiner Nachtrag: die Lösungsbuchstaben können natürlich nicht direkt am PC in die Maske übertragen werden, diese Maske habe ich nur für den Überblick erstellt.

Viel Spaß beim Rätseln und
herzliche Grüße
Birgit Böckli


Freitag, 2. März 2012

Autoreninterview mit Sylvia Dölger

Mein heutiger Gast begann wie die meisten Autoren mit kleineren Veröffentlichungen in Anthologien. Inzwischen sind neben einer Kurzgeschichtensammlung bereits zwei Romane von ihr erschienen. Begrüßen Sie mit mir Sylvia Dölger.




Liebe Sylvia, ich freue mich sehr, daß du an meiner Interviewreihe teilnimmst. Wie bist du denn zum Schreiben gekommen? War es schon immer dein Wunschtraum, Geschichten zu schreiben oder gab es irgendein Schlüsselerlebnis?

Sylvia: Als Lehrerin schreibe ich viel und habe natürlich auch schon viel für das Studium schreiben müssen. Geschichten schreibe ich allerdings erst seit 2007. Hm, ein Schlüsselerlebnis? Vielleicht so etwas wie eine innere Stimme, die mich daran erinnerte, dass ich irgendwann in einem anderen Leben mal davon geträumt habe, ein Buch zu veröffentlichen. *schmunzelt* Ich konnte mich wirklich ganz plötzlich wieder daran erinnern.

Wie stark steckst du in in deinen Themen drin? Kommt es vor, daß dich die Handlung einer Geschichte bis in deine Träume verfolgt oder dir sogar Angst macht?

Sylvia: Ein klein Wenig von mir steckt sicherlich in allen Protagonisten, aber nicht mehr. Ich hoffe, dass dies auch die Leser von „Hinter deiner Tür“ akzeptieren, meiner ersten längeren Publikation mit einer Ich-Erzählerin. Als ich den Roman geschrieben habe, hat Lena mich täglich, stündlich und minütlich begleitet. Auch in meinen Träumen und nach dem Aufwachen. Sie ist zu einer guten Freundin geworden, die mir ihre Geschichte erzählt hat. Sue dagegen, die Hauptperson in „Zum Teufel mit Barbie!“, ist eher so etwas wie eine Tochter für mich geworden. Diese intensiven Beziehungen haben sich durch die Schreibmarathons entwickelt. Beide Romane habe ich innerhalb eines Monats beim Novemberschreiben bzw. NaNoWriMo verfasst. Eine sehr spannende Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Angst macht mir nichts, was ich erfinde. Da gibt es wohl Grenzen in meiner Fantasie.

Was für Bücher gibt es bisher von dir zu kaufen? Bist du auf ein Genre fixiert oder könntest du dir auch vorstellen, mal was ganz anderes auszuprobieren?

Sylvia: Angefangen habe ich mit Veröffentlichungen von Kurzgeschichten. Dabei habe ich verschiedene Genres ausgetestet. Die letzte große Herausforderung waren dystopische Texte, die 2112 spielen. Inzwischen wurden 11 meiner Kurzgeschichten in dem Sammelband „Nachtsand. Was ist, wie es scheint?“ vom WortKuss Verlag als eBook veröffentlicht. Seit September 2011 ist mein Jugendroman „Zum Teufel mit Barbie!“ bei Chichili-Satzweiss unter Vertrag und als eBook-Serial downloadbar. Ein Jugendbuch, das sich auch für Erwachsene eignet, die wissen möchten, was ihre Kinder im Internet machen können. Auch für Menschen, die sich für eine literarische Reise nach Thailand interessieren. Meinen ersten Roman, der sich nicht einem Genre unterordnen lässt, habe ich soeben als so genannte Indie-Autorin bei Amazon veröffentlicht. Ein Experiment, weil ich sehr an der Geschichte hänge und sie als zu schade für die „Schublade“ empfinde. Es geht darin unter anderem um die Themen Angst, Vergangenheitsbewältigung und Selbstfindung, natürlich in einer unterhaltsamen Rahmenhandlung. Der Titel ist „Hinter deiner Tür“. Schön wäre, wenn dieser Roman Menschen mit Problemen Mut machen würde. Allerdings ein schwieriges Ziel, das ist mir bewusst.

Hast du schon einmal eine Lesung veranstaltet/ Wie könnte eine Lesung bei dir aussehen bzw wie sieht sie aus?

Sylvia: Lesungen habe ich schon mehrere gegeben und könnte mich glatt daran gewöhnen. *lacht* Die schönste Lesung hat erst im Januar stattgefunden. Ich war zu Gast in einer Mittelschule in Bayern. Dort haben ich vor 20 begeisterten Achtklässlern aus meinem Jugendbuch vorgelesen und im Anschluss viele Fragen beantwortet und über die Themen diskutiert.

Was ist das Besondere an deiner Art zu schreiben?
 
Sylvia: Das ist sehr schwierig zu sagen. Wenn ich es aus der Sicht meiner Leser versuche, ist es das Authentische. Immer wieder höre ich, wie echt meine Texte seien. Ein großes Kompliment für mich.

Wie sieht es mit deiner Disziplin aus? Bist du eher ein Tag- oder Nachtarbeiter? Wie gehst du einen neuen Stoff an?

Sylvia: Mit meiner Disziplin sieht es gar nicht gut aus. Zuerst einmal bin ich ja Lehrerin und der Job spannt mich voll ein. Dann gibt es da noch das Internet, die vielen Kontakte, die gepflegt werden wollen und das Marketing als Self-Publisher. Ich arbeite daran, disziplinierter zu schreiben. Wenn ich meinen neuen Roman zu Ende bringen möchte, dann muss ich einiges ändern oder auf den nächsten Schreibmarathon warten. Der findet aber erst im November statt. Da ich viel aus dem Bauch heraus arbeite, gehe ich einen neuen Text an, indem ich die Figuren kennen lerne, mich mit ihren Anliegen auseinander setze und dann losschreibe.

Wie stark setzt einen die Arbeit als Autor unter Druck? Wie gehst du mit Deadlines und der Erwartungshaltung deiner Leser um?

Sylvia: Zu viel Druck führt meiner Meinung nach zu Schreibblockaden und hemmt die Kreativität. Den Druck bei den Schreibmarathons habe ich allerdings als hilfreich empfunden, da ich jeden Tag weiter schreiben musste, um das Ziel von 50.000 Wörtern zu erreichen. Eine Deadline jedoch wäre nichts für mich. Ich möchte nicht schreiben müssen, sondern etwas in mir muss schreiben wollen. Dann geht es ganz von alleine. Und dann kann ich auch sämtliche Erwartungshaltungen ausschließen. Das hoffe ich zumindest, denn ich spüre, dass sich durch meinen Schritt in die Öffentlichkeit einiges verändert hat.

Wie sieht es mit dem Traum von der eigenen Bekanntheit aus? Siehst du auch Nachteile?

Sylvia: Nachteile sind der oben erwähnte Druck und vielleicht auch die fehlende Privatsphäre. Aber diese Probleme habe ich nicht, ich möchte auch mit keinem Prominenten tauschen. Mir reicht es, wenn ich mit meinen Geschichten die Menschen berühren kann. Deshalb freue ich mich auch immer über Feedback und Rezensionen, so lange sie ehrlich und konstruktiv sind.

Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger Autor mitbringen?

Sylvia: Das kommt ganz darauf an, was er erreichen will. Will er groß herauskommen und in die Schlagzeilen gelangen, braucht er einen sehr langen Atem. Auf keinen Fall aufgeben und immer weiter versuchen. Natürlich dürfen das Talent zum Schreiben, Selbstdisziplin und ein gewissen Gefühl für unsere Sprache nicht fehlen. Er sollte auch etwas zu sagen haben. Ich finde nichts schlimmer, als immer wieder gleiche, leicht variierende oberflächliche Geschichten zu lesen. Will er „nur“ gelesen werden, benötigt er den Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich dem Markt „zu stellen“. Beide Wege sind nicht einfach.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie ist an dem Spruch, daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen, tatsächlich was dran. Zumindest fanden sich in den Gehirnen kreativer und künstlerisch tätiger Menschen Veränderungen, die denen geistig kranker Menschen ähnelten. Wie denkst du darüber? Sind Schriftsteller eine besondere Spezies?

Sylvia: Das ist eine spannende Theorie. Ich habe in den letzten Jahren viele Autoren kennen gelernt und halte eigentlich niemanden für wahnsinnig. Es sei denn, es ist der Wahnsinn, dass man gelesen werden will und seine Texte als gut empfindet. *lacht* Nein, mal ehrlich. Viele der Autoren haben ein hartes Leben hinter sich. Vielleicht ist dies tatsächlich eine Voraussetzung dafür, richtig gute Geschichten erzählen zu können. Ich weiß es nicht.

Wie sieht für dich der ideale Verlag aus? Was würdest du dir von einem Verlag wünschen?

Sylvia: Ein guter Verlag glaubt an mich und geht in Vorleistung. Es darf nicht sein, dass so viele Autoren für ihre Veröffentlichungen Geld bezahlen müssen. Ein Unding für mich, habe ich doch selbst mal so ein unseriöses Angebot erhalten. Und dann muss der Verlag viel Werbung machen, damit das Meisterwerk auch gesehen wird. Ein kleiner Verlag kann sich viel besser um seine Autoren kümmern.

Viele Autoren veröffentlichen ihre Bücher inzwischen ohne Verlag, manche mit ganz beachtlichem Erfolg. Das eBook ist im Kommen, Verlage versuchen sich an völlig neuen Konzepten. Wie stellst du dir den Buchmarkt in zehn Jahren vor?

Sylvia: Ich teste ja gerade beides aus. Um das eBook kommt man als Autor und Leser nicht mehr herum. Das ist auch gut so. Ich weiß die viel diskutierten Vorteile der eBooks sehr zu schätzen. Allerdings werden sie in den nächsten zehn Jahren Bücher nicht ablösen. Wenn es nach mir geht, werden sie das nie tun. Bücher werden immer kostbarer werden und Bücherregale schmücken, während wir in eBooks lesen. *grinst*

Worauf dürfen wir uns als nächstes aus deiner Feder freuen? Woran arbeitest du gerade?

Sylvia: Ich habe mit einem neuen Jugendroman begonnen, der noch spannender als „Zum Teufel mit Barbie!“ werden soll. In dem Jugendthriller geht um einen ertrunkenen Jungen und Alkohol und Drogen werden eine große Rolle spielen.

Liebe Sylvia, ganz herzlichen Dank für das tolle Interview.
Und wenn Sie, liebe Leser, gerne Näheres über die Autorin und ihre Bücher erfahren möchten,  dann besuchen Sie Sylvia Dölger einfach mal auf ihrer Homepage  oder auf ihrem Blog.



Nächsten Freitag im Interview: Marlies Lüer